{"id":498,"date":"2016-09-29T22:56:29","date_gmt":"2016-09-29T20:56:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.strobl-pumpen.de\/?p=498"},"modified":"2016-09-29T22:56:29","modified_gmt":"2016-09-29T20:56:29","slug":"pumpen-fuer-alle-faelle-maschinen-der-firma-strobl-sind-weltweit-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/pumpen-fuer-alle-faelle-maschinen-der-firma-strobl-sind-weltweit-im-einsatz\/","title":{"rendered":"Pumpen f\u00fcr alle F\u00e4lle &#8211; Maschinen der Firma Strobl sind weltweit im Einsatz"},"content":{"rendered":"<p><strong>HILPOLTSTEIN (RHV)<\/strong> &#8211; \u00dcber ein Jahrhundert war \u00d6l der Schmierstoff der Wirtschaft, ohne den keine Industrie m\u00f6glich schien. Doch auch dieses \u00d6l muss erst einmal aus dem Erdinneren gef\u00f6rdert werden, etwa von einer Bohrinsel im Meer. Seit Ende vergangenen Jahres steht die Plattform &#8222;Edvard Grieg&#8220; im Meer vor der Westk\u00fcste Norwegens &#8211; in ihr arbeiten Maschinen des Unternehmens Strobl Pumpen aus Hilpoltstein.<\/p>\n<p>&#8220; Wir pumpen zwar nicht das \u00d6l aus der Erde, aber unsere Maschinen sorgen f\u00fcr den K\u00fchlkreislauf, die Wasserversorgung und die Schmierstoffverteilung auf der Bohrinsel&#8220;, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Robert Strobl. Der 56 Jahre alte gelernte technische Zeichner arbeitete Jahre lang im Vertrieb eines Pumpenherstellers, bis dieser in Insolvenz ging. Aus der Not heraus gr\u00fcndete er 2006 seine Firma zusammen mit seinem Sohn Christoph, der damals noch Student war und sich nun als Betriebsleiter um Einkauf, Produktion und Planung k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Angefangen hat Robert Strobl in einem 14 Quadratmeter gro\u00dfen Kellerb\u00fcro in seinem Wohnhaus. Zusammen mit einem Konstrukteur zeichnete er dreidimensionale Pumpenmodelle auf dem Computer und schickte die Daten an einen CNC-Fr\u00e4ser nach Georgensgm\u00fcnd. Die Einzelteile wurden dann in Hilpoltstein zusammengebaut. So ist das heute noch, nur in etwas gr\u00f6\u00dferen Ma\u00dfst\u00e4ben.<\/p>\n<p>In\u00a02010 entstand im Gewerbegebiet &#8222;Am Kr\u00e4nzleinsberg&#8220; in Hilpoltstein ein B\u00fcrogeb\u00e4ude mit Montage- und Lagerhalle. Sieben Mitarbeiter arbeiten dort um k\u00fcmmern sich um Planung, Vertrieb und Montage. Ein Angestellter arbeitet in Norddeutschland im Au\u00dfendienst. Bislang m\u00fcssen beim Zusammenbau noch Ferienarbeiter aushelfen. &#8220; Unser Ziel ist es, k\u00fcnftig noch einen Mitarbeiter einzustellen&#8220;, sagt Strobl. Das Gesch\u00e4ft l\u00e4uft derzeit ziemlich gut, auch in der Ferienzeit bleibt die Arbeit nicht aus: &#8220; Wir sind nicht von den Jahreszeiten unabh\u00e4ngig, irgendwer braucht immer Pumpen.&#8220;<\/p>\n<p>Ein Standbein des Unternehmens sind Pumpen f\u00fcr Abwasser- und Umwelttechnik. Aber auch f\u00fcr die \u00d6l-, Gas- und Lebensmittelindustrie gibt es Pumpen aus Hilpoltsteiner Entwicklung. Bauen k\u00f6nnen Sie fast alles. &#8222;Nur physikalische Grenzen k\u00f6nnen wir leider nicht aufheben, auch wenn sich das einige Kunden manchmal w\u00fcnschen w\u00fcrden&#8220;, sagt der 32-j\u00e4hrige Christoph Strobl.<\/p>\n<p>Die g\u00fcnstigen Pumpen am Markt bieten wir nicht an, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Robert Strobl. Das sei aber auch nicht die Philosophie des Unternehmens: &#8220; Auf den Preiskampf lassen wir uns nicht ein. F\u00fcr uns ist die Qualit\u00e4t wichtig, deshalb lassen wir nur in Deutschland fertigen.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr Spezialw\u00fcnsche, etwa eine andere Leistung, andere Antriebe oder Normen werden dann kundenspezifische Anpassungen durchgef\u00fchrt, die je nach Aufwand von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen dauern k\u00f6nnen. Komplett neu geplante Pumpen brauchen vom Auftrag bis zur Vollendung etwa 12 bis 30 Wochen.<\/p>\n<p>Bei der norwegischen Bohrinsel konnte die erste Pumpe nach etwa 22 Wochen an den Start gehen. Etwa 20 Ger\u00e4te aus Hilpoltstein leisten dort ihren Dienst, die kleinste wiegt 400 Kilogramm, die gr\u00f6\u00dfte 3,5 Tonnen. Oft kommt ein Anlagenbauer auf den Acht-Mann-Betrieb zu und bringt einen Auftrag sowie technische Anweisungen mit. &#8222;F\u00fcr Norwegen mussten wir 1500 Seiten durcharbeiten&#8220;, sagt\u00a0\u00a0Robert Strobl.<\/p>\n<p>Erst teilten sie den Planern einen ungef\u00e4hre Gr\u00f6\u00dfe mit. Nachdem dann das endg\u00fcltige Innenleben der Plattform auf dem Papier fertig war, kamen die genauen Ma\u00dfe, &#8222;von den wir nat\u00fcrlich nicht mehr abweichen durften&#8220;, sagt Strobl.<\/p>\n<p><strong>Schwierige Konditionen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die ersten vier Jahre der Selbst\u00e4ndigkeit waren schwierig, die Unterst\u00fctzung vom Staat war alles andere als gut&#8220;, erinnert sich Strobl. Zwar gab es einen Gr\u00fcnderzuschuss und einen Kredit von der KfW. Die Konditionen seien allerdings\u00a0schwierig gewesen und die Steuerlast gleich zu Beginn ziemlich gro\u00df.<\/p>\n<p>Wenigsten die Grundst\u00fcckssuche war kein Problem. Zu dem vor sechs Jahren errichteten Neubau kam heuer eine etwa 450 Quadratmeter gro\u00dfe Lager- und Montagehalle dazu.<\/p>\n<p>Dort t\u00fcfteln die Strobls im Moment an einer neuen Pumpe mit explosionsgesch\u00fctztem\u00a0Elektromotor aus eigener Entwicklung. Eine Beh\u00f6rde pr\u00fcft gerade das Produkt, das Unternehmen hofft, es Ende des Jahres auf den Markt bringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben der\u00a0norwegischen \u00d6lplattform laufen in einem schwedischen Stahlwerk Strobls Spezialpumpen f\u00fcr S\u00e4ure. Auch nach Indien, China und\u00a0Ecuador hat die Firma schon geliefert. Doch es muss gar nicht\u00a0so weit weg sein:\u00a0In der Hilpoltsteiner Kl\u00e4ranlage laufen drei ihrer Pumpen, die Abwasser transportieren.<\/p>\n<p><em>Quelle: Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 08.09<\/em><em>.2016<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber ein Jahrhundert war \u00d6l der Schmierstoff &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":516,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-498","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":517,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498\/revisions\/517"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.strobl-pumpen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}